Die Eigenfettunterspritzung im Gesicht ist ein ästhetisches Verfahren, bei dem körpereigenes Fettgewebe in das Gesicht übertragen wird, um Volumenverluste auszugleichen, Gesichtskonturen zu verbessern und ein jüngeres Erscheinungsbild zu erzielen. Das Fett wird normalerweise aus Körperregionen wie Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln entnommen, anschließend speziell aufbereitet und in die gewünschten Gesichtsbereiche injiziert. Dadurch können die Gesichtszüge voller erscheinen und gleichzeitig kann sich die Hautqualität verbessern.

Diese Methode kann an verschiedenen Gesichtsbereichen eingesetzt werden, darunter Wangenknochen, Nasolabialfalten, Schläfen, Kieferlinie und die Region unter den Augen. Da körpereigenes Fett verwendet wird, ist die biologische Verträglichkeit besonders hoch und das Risiko allergischer Reaktionen auf das übertragene Gewebe sehr gering. Die Eigenfettunterspritzung im Gesicht kann eine geeignete Lösung für Menschen sein, die sich ein natürlich wirkendes Ergebnis und eine längerfristige Gesichtsverjüngung wünschen.

Was ist eine Eigenfettunterspritzung im Gesicht?

Bei einer Eigenfettunterspritzung im Gesicht wird Fettgewebe aus dem eigenen Körper entnommen und in ausgewählte Gesichtsbereiche übertragen. Ziel ist es, verlorenes Volumen wiederherzustellen, die Gesichtskonturen deutlicher hervorzuheben und die Hautqualität zu unterstützen. Das benötigte Fett wird häufig aus dem Bauch-, Taillen- oder Hüftbereich gewonnen, speziell aufbereitet und anschließend an die gewünschten Stellen im Gesicht transplantiert.

Da bei diesem Verfahren körpereigenes Gewebe verwendet wird, bietet es Vorteile hinsichtlich Natürlichkeit und biologischer Verträglichkeit. Die Behandlung kann dazu beitragen, altersbedingte Volumenverluste auszugleichen, bestimmte Zeichen der Hautalterung zu reduzieren und dem Gesicht ein volleres, frischeres und jüngeres Erscheinungsbild zu verleihen.

Warum wird Eigenfett in das Gesicht injiziert?

Mit zunehmendem Alter verliert das Gesicht auf natürliche Weise Fettgewebe und Unterhautvolumen. Gleichzeitig können Hauterschlaffungen entstehen, wodurch das Gesicht müde, eingefallen oder älter erscheint. Eine Eigenfettunterspritzung kann diese Volumenverluste ausgleichen, die Gesichtskonturen neu definieren und zu einem frischeren, dynamischeren Erscheinungsbild beitragen.

Darüber hinaus kann die Methode zur Korrektur von Vertiefungen, Asymmetrien, bestimmten Falten und unregelmäßigen Gesichtskonturen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Behandlung Fett aus einer anderen Körperregion entnommen wird. Somit können die Fettentnahme und die Gesichtsverjüngung innerhalb desselben Eingriffs miteinander kombiniert werden.

Wie wird eine Eigenfettunterspritzung im Gesicht durchgeführt?

Die Behandlung besteht aus drei wesentlichen Schritten: Fettentnahme, Aufbereitung und Injektion. Zunächst wird unter örtlicher Betäubung oder Sedierung Fettgewebe aus einer geeigneten Körperregion entnommen, häufig aus dem Bauch- oder Hüftbereich. Dazu verwendet der Arzt spezielle Kanülen. Das gewonnene Fett wird anschließend mit geeigneten Verfahren aufbereitet, um überschüssige Flüssigkeit, Blutbestandteile und nicht verwendbare Zellbestandteile zu entfernen.

Das aufbereitete Fettgewebe wird danach mithilfe feiner Kanülen oder geeigneter Injektionsinstrumente vorsichtig in die gewünschten Gesichtsbereiche eingebracht. Der Eingriff dauert normalerweise ungefähr 1 bis 2 Stunden. Je nach individuellen Bedürfnissen und Umfang der Behandlung kann das gewünschte Ergebnis in einer Sitzung erreicht werden. In manchen Fällen sind jedoch zusätzliche Behandlungen erforderlich.

An welchen Gesichtsbereichen kann Eigenfett injiziert werden?

Die Eigenfettunterspritzung ist ein vielseitiges Verfahren, das an verschiedenen Gesichtsregionen angewendet werden kann. Zu den häufigsten Behandlungsbereichen gehören:

  • Wangenknochen
  • Vertiefungen unter den Augen
  • Schläfen
  • Nasolabialfalten zwischen Nase und Mund
  • Bereich um die Lippen
  • Kinn- und Kieferlinie (Jawline)
  • Stirn und Bereich zwischen den Augenbrauen

Durch den Ausgleich von Volumenverlusten in diesen Bereichen können die Gesichtskonturen harmonischer erscheinen. Gleichzeitig kann sich die Hautstruktur verbessern, sodass die Haut glatter und jünger wirkt.

Ist eine Eigenfettunterspritzung im Gesicht dauerhaft?

Ein Teil des in das Gesicht übertragenen Fettgewebes wird im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut. Die verbleibenden Fettzellen können sich jedoch dauerhaft in das umliegende Gewebe integrieren. Häufig wird davon ausgegangen, dass ungefähr 40 bis 60 % des transplantierten Fetts langfristig im behandelten Bereich erhalten bleiben. Diese Werte können allerdings erheblich variieren. Um das gewünschte Volumen zu erreichen oder zu verbessern, kann bei manchen Patienten nach etwa 6 Monaten bis zu einem Jahr eine weitere Sitzung empfohlen werden.

Die langfristige Haltbarkeit hängt unter anderem vom Stoffwechsel, dem Lebensstil und der angewendeten Operationstechnik ab. Eine stabile Gewichtsentwicklung, geeignete Nachsorge und ein gesunder Lebensstil können dazu beitragen, das Behandlungsergebnis möglichst lange zu erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Eigenfettunterspritzung und einer Fillerbehandlung?

Der wichtigste Unterschied liegt im verwendeten Material. Während bei klassischen Fillerbehandlungen häufig fertige Präparate auf Hyaluronsäurebasis eingesetzt werden, verwendet man bei einer Eigenfettunterspritzung das eigene Fettgewebe des Patienten. Dadurch bietet die Eigenfetttransplantation eine hohe biologische Verträglichkeit und kann besonders natürlich wirkende Ergebnisse ermöglichen. Allerdings sind auch bei körpereigenem Fett Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen.

Die Wirkung von Hyaluronsäure-Fillern hält häufig ungefähr 6 bis 12 Monate an, während die Ergebnisse einer Eigenfetttransplantation länger bestehen bleiben können. Eine Fillerbehandlung lässt sich normalerweise schneller und ambulant durchführen. Die Eigenfettunterspritzung erfordert hingegen einen medizinischen Eingriff mit Fettentnahme und anschließender Transplantation. Welche Methode besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und ästhetischen Erwartungen ab.

Heilungsverlauf nach einer Eigenfettunterspritzung

Die Erholung nach einer Eigenfettunterspritzung im Gesicht verläuft häufig vergleichsweise schnell. Dennoch kann eine kurze Ruhephase erforderlich sein. In den behandelten Bereichen können leichte Schwellungen, Blutergüsse und Empfindlichkeit auftreten. Diese Beschwerden nehmen normalerweise innerhalb von 3 bis 7 Tagen deutlich ab.

In den ersten Wochen können Schwellungen verhindern, dass das endgültige Ergebnis vollständig sichtbar ist. Innerhalb von etwa 2 bis 3 Wochen wird ein Teil des transplantierten Fettgewebes abgebaut, während sich die verbleibenden Fettzellen allmählich in das umliegende Gewebe integrieren. Eine erste Beurteilung des Ergebnisses ist häufig nach etwa 4 bis 6 Wochen möglich. Die endgültige Stabilisierung kann jedoch länger dauern. Während der Heilungsphase sollten starker Druck und übermäßige Belastungen der behandelten Gesichtsbereiche vermieden werden.

Eigenfettunterspritzung im Gesicht Kosten 2026

Die Kosten einer Eigenfettunterspritzung im Gesicht im Jahr 2026 können je nach Umfang des Eingriffs, benötigter Fettmenge, behandelter Gesichtsregion, Erfahrung des Chirurgen und technischer Ausstattung der Klinik variieren. Auch zusätzliche Sitzungen oder kombinierte Behandlungen, beispielsweise mit PRP, können die Gesamtkosten beeinflussen.

Während bei manchen Patienten lediglich ein einzelner Gesichtsbereich behandelt wird, ist in anderen Fällen eine Volumenauffüllung mehrerer Regionen oder des gesamten Gesichts erforderlich. Dadurch können sich die Behandlungsdauer und der Aufwand für die Fettentnahme und -aufbereitung unterscheiden. Für eine individuelle Kostenberechnung und ausführliche Informationen zu den Kosten einer Eigenfettunterspritzung im Gesicht können Sie uns gerne direkt kontaktieren.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Eigenfettunterspritzung im Gesicht dauerhaft?

Die Haltbarkeit einer Eigenfettunterspritzung hängt teilweise von den individuellen Voraussetzungen ab. Während ein Teil des übertragenen Fetts vom Körper abgebaut wird, können sich die verbleibenden Fettzellen dauerhaft in das Gesichtsgewebe integrieren. Häufig wird eine langfristige Erhaltung von ungefähr 40 bis 60 % des transplantierten Fettvolumens angegeben. Falls notwendig, kann nach etwa 6 Monaten bis zu einem Jahr eine zusätzliche Behandlung durchgeführt werden, um das Ergebnis zu verbessern.

Kommt es nach der Behandlung zu Schwellungen im Gesicht?

Ja, nach einer Eigenfettunterspritzung können im Gesicht leichte bis mäßige Schwellungen auftreten. Dabei handelt es sich um eine natürliche Reaktion des Körpers auf den Eingriff. Die Schwellungen nehmen normalerweise innerhalb von 3 bis 7 Tagen allmählich ab. Wie lange sie bestehen bleiben, hängt unter anderem von der Hautstruktur und der behandelten Gesichtsregion ab.

Wird das injizierte Fett vom Körper wieder abgebaut?

Ja, ein Teil des übertragenen Fettgewebes wird normalerweise innerhalb der ersten Wochen abgebaut. Dies ist ein natürlicher Bestandteil des Heilungsprozesses. Die verbleibenden Fettzellen können sich in das umliegende Gewebe integrieren und langfristig erhalten bleiben. Um ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen, kann in manchen Fällen eine zweite Behandlung erforderlich sein.

Ist eine Eigenfettunterspritzung gefährlich?

Eine Eigenfettunterspritzung gilt bei fachgerechter Durchführung als etabliertes Verfahren. Da körpereigenes Fett verwendet wird, ist das Risiko einer allergischen Reaktion auf das transplantierte Gewebe sehr gering. Dennoch handelt es sich um einen medizinischen Eingriff, bei dem Komplikationen wie Infektionen, Blutergüsse, Asymmetrien oder Fettgewebsnekrosen auftreten können. Selten sind auch schwerwiegende Gefäßkomplikationen möglich. Deshalb sind hygienische Bedingungen, eine sorgfältige Planung und die Durchführung durch einen erfahrenen Facharzt besonders wichtig.

Reicht eine einzige Sitzung für das gewünschte Ergebnis aus?

Bei vielen Patienten kann bereits eine Sitzung ausreichen. Um das gewünschte Volumen langfristig zu erhalten und ein symmetrisches Erscheinungsbild zu erreichen, kann jedoch manchmal eine zweite Sitzung erforderlich sein. Dies hängt von der behandelten Gesichtsregion, dem individuellen Stoffwechsel und dem Anteil des Fettgewebes ab, der dauerhaft erhalten bleibt.

Ist eine Eigenfettunterspritzung sinnvoller als eine Fillerbehandlung?

Wenn Sie eine langfristige und möglichst natürliche Lösung wünschen, kann eine Eigenfettunterspritzung gegenüber einer klassischen Fillerbehandlung bestimmte Vorteile bieten. Da körpereigenes Fett verwendet wird, ist die Gewebeverträglichkeit hoch. Fillerbehandlungen lassen sich dagegen meist schneller durchführen und ermöglichen eine gezielte, gut dosierbare Volumenkorrektur. Welche Methode besser geeignet ist, sollte anhand der individuellen Bedürfnisse und Behandlungsziele entschieden werden.

Aus welcher Körperregion eignet sich Fett am besten für die Transplantation?

Das benötigte Fett wird häufig aus dem Bauch-, Taillen- oder Hüftbereich entnommen. Diese Regionen verfügen bei vielen Menschen über ausreichend Fettgewebe, das für eine Transplantation verwendet werden kann. Die gewonnenen Fettzellen können je nach Entnahmeregion unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit und Gewebedichte aufweisen. Der behandelnde Arzt entscheidet anhand der individuellen Körperstruktur, welche Entnahmestelle am besten geeignet ist.

Können mehrere Gesichtsbereiche gleichzeitig behandelt werden?

Ja, eine Eigenfettunterspritzung kann gleichzeitig an mehreren Gesichtsbereichen durchgeführt werden. Beispielsweise lassen sich die Wangenknochen und die Kieferlinie innerhalb derselben Sitzung behandeln. Durch die Kombination verschiedener Behandlungsregionen kann ein harmonischeres und ausgewogeneres Gesamtergebnis erzielt werden.

Verbessert sich die Hautqualität nach einer Eigenfettunterspritzung?

Ja, neben dem Volumenausgleich werden bei einer Eigenfetttransplantation auch mögliche positive Auswirkungen auf die Hautqualität beobachtet. Fettgewebe enthält unterschiedliche Zelltypen und Wachstumsfaktoren, die möglicherweise regenerative Prozesse unterstützen können. Dadurch kann die Haut in manchen Fällen frischer, elastischer und strahlender erscheinen. Die Stärke dieser Effekte ist jedoch individuell unterschiedlich und kann nicht garantiert werden.

Sollte man das Gesicht nach der Eigenfettunterspritzung massieren?

In den ersten Tagen nach einer Eigenfettunterspritzung sollte das Gesicht nicht massiert werden. Starker Druck auf die behandelten Bereiche ist zu vermeiden, damit sich das transplantierte Fettgewebe möglichst ungestört integrieren kann. Falls der behandelnde Arzt zu einem späteren Zeitpunkt eine sanfte Massage empfiehlt, sollte diese ausschließlich entsprechend seinen Anweisungen durchgeführt werden.