Die Augenlidstraffung gehört zu den ästhetischen Operationen, von denen man in letzter Zeit immer häufiger hört und die insbesondere bei Frauen auf großes Interesse stoßen.

Heutzutage können ästhetische Eingriffe mit zahlreichen unterschiedlichen Methoden durchgeführt werden. Die zunehmende Vielfalt der Behandlungsmöglichkeiten führt dazu, dass sich immer mehr Menschen für ästhetische Operationen interessieren.

Die Möglichkeit, Körperregionen, mit deren Erscheinungsbild man unzufrieden ist oder die gesundheitliche Beschwerden verursachen, durch ästhetische Eingriffe zu korrigieren, wird insbesondere von vielen Frauen geschätzt.

In welchen Fällen wird eine Augenlidstraffung durchgeführt?

Die Augenlider gehören zu den wichtigsten Bereichen des Gesichts. Veränderungen oder Beschwerden in dieser Region können sich auch negativ auf den Alltag der Patienten auswirken. Mithilfe einer Augenlidstraffung können verschiedene dieser Probleme behandelt werden.

Durch eine Augenlidstraffung können ästhetische Veränderungen wie Tränensäcke, Falten rund um die Augen und erschlaffte Haut im Unterlidbereich korrigiert werden. Darüber hinaus können bestimmte Beschwerden oder funktionelle Beeinträchtigungen der Augenlider durch einen entsprechenden chirurgischen Eingriff behandelt werden.

Gibt es eine Altersgrenze für eine Augenlidstraffung?

Wie bei anderen ästhetischen Operationen können auch bei einer Augenlidstraffung bestimmte Altersvoraussetzungen eine Rolle spielen. Allerdings sind nicht alle Veränderungen der Augenlider altersbedingt. Manche Beschwerden entstehen aufgrund genetischer Veranlagungen oder angeborener Besonderheiten.

In solchen Fällen kann eine frühzeitige medizinische Beurteilung für den Patienten von Vorteil sein. Bei manchen Menschen treten beispielsweise erblich bedingte Tränensäcke oder Schwellungen im Bereich der unteren Augenlider bereits in jungen Jahren auf.

Bei diesen Patienten kann eine Behandlung gegebenenfalls auch ohne das Erreichen eines bestimmten Alters in Betracht gezogen werden. Solche Veränderungen lassen sich unter geeigneten Voraussetzungen ebenfalls durch eine Augenlidstraffung korrigieren.

Wie lange dauert eine Augenlidstraffung?

Eine Augenlidstraffung kann sowohl am Oberlid als auch am Unterlid durchgeführt werden. Wenn ausschließlich das obere Augenlid behandelt wird, ist der Eingriff normalerweise relativ kurz. Die Operation dauert in diesem Fall ungefähr 30 Minuten.

Wenn zusätzlich das untere Augenlid korrigiert werden soll, kann die Behandlung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Operationsdauer beträgt dann häufig etwa 1 bis 1,5 Stunden. Entscheidend ist außerdem, ob während der Augenlidstraffung zusätzliche ästhetische Eingriffe an anderen Gesichtsregionen durchgeführt werden.

Die Augenlider sind besonders empfindliche Bereiche. Deshalb ist sowohl seitens des Patienten als auch des behandelnden Chirurgen besondere Sorgfalt erforderlich.

Heilungsverlauf nach einer Augenlidstraffung

Im Vergleich zu vielen anderen chirurgischen Eingriffen können Patienten nach einer Augenlidstraffung häufig relativ schnell wieder zu ihren gewohnten Alltagsaktivitäten zurückkehren. Die erste Erholungsphase dauert normalerweise nur wenige Tage.