Die Eigenfettunterspritzung der Beine ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fettgewebe mithilfe einer Fettabsaugung (Liposuktion) entnommen und anschließend in Körperbereiche mit unzureichendem Volumen übertragen wird. Deshalb muss die Behandlung unter geeigneten Operationsbedingungen und Anästhesie durchgeführt werden.
Während der Operation kann überschüssiges Fettgewebe von den Innenseiten der Beine, insbesondere aus dem Kniebereich, entnommen und für die Eigenfetttransplantation verwendet werden. Zunächst werden die Entnahme- und Behandlungsbereiche markiert. Anschließend wird das Fett mithilfe spezieller Liposuktionskanülen aus den festgelegten Regionen abgesaugt. Das entnommene Fettgewebe wird aufbereitet und konzentriert, bevor es gezielt in die gewünschten Bereiche injiziert wird, um eine möglichst symmetrische Beinkontur zu erreichen.
Wie wird eine Eigenfettunterspritzung der Beine durchgeführt?
Die ästhetische Korrektur der Beinkonturen wird häufig mithilfe einer Eigenfetttransplantation durchgeführt. Um die langfristige Einheilung der übertragenen Fettzellen zu unterstützen, kann die Behandlung gegebenenfalls mit einer Stammzelltherapie kombiniert werden. Unter geeigneten Voraussetzungen kann ein Anteil von bis zu 70 % des übertragenen Fettgewebes dauerhaft erhalten bleiben. Die tatsächliche Einheilungsrate kann jedoch individuell unterschiedlich ausfallen.
Mithilfe der VASER-Liposuktion können während einer einzigen Sitzung etwa 2.000 bis 3.000 cc Fettgewebe aus dem Bauch-, Taillen- oder Hüftbereich entnommen werden, sofern die individuellen Voraussetzungen dies zulassen. Das gewonnene Fett wird anschließend an geeigneten Stellen der Beine injiziert, um Volumendefizite auszugleichen und eine möglichst gleichmäßige Symmetrie zwischen beiden Beinen zu erzielen.
Die Operation wird über sehr kleine Hautschnitte durchgeführt. Für das Einführen der Liposuktionskanülen werden kleine Öffnungen von etwa 0,3 mm angelegt. Diese werden möglichst in natürlichen Hautfalten positioniert, damit die späteren Narben wenig auffallen. Dennoch kann eine vollständig narbenfreie Heilung nicht garantiert werden. Die Übertragung des Fettgewebes in die gewünschten Bereiche erfolgt mithilfe spezieller Injektionskanülen.
Nach Abschluss der Operation werden dem Patienten medizinische Kompressionsstrümpfe oder spezielle Kompressionskleidung angelegt. Diese sollen insbesondere Schwellungen reduzieren und den Heilungsverlauf unterstützen. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass kein übermäßiger Druck auf die behandelten Bereiche ausgeübt wird, um die Einheilung der übertragenen Fettzellen nicht zu beeinträchtigen.
Für wen ist eine Eigenfettunterspritzung der Beine geeignet?
Eine Eigenfettunterspritzung der Beine wird insbesondere Personen empfohlen, die einen Volumenverlust oder Formunregelmäßigkeiten im Beinbereich korrigieren möchten. Das Verfahren eignet sich vor allem für Menschen, die sich vollere, harmonischere und ästhetisch ausgewogenere Beinkonturen wünschen.
Auch Personen, die bestehende Asymmetrien zwischen den Beinen ausgleichen oder bestimmten Bereichen mehr Volumen verleihen möchten, können eine Eigenfetttransplantation in Betracht ziehen. Voraussetzung ist jedoch ein guter allgemeiner Gesundheitszustand sowie eine ausreichende Menge an körpereigenem Fettgewebe für die Übertragung. Ob die Behandlung geeignet ist, wird im Rahmen einer individuellen ärztlichen Untersuchung festgestellt.





